Herr Lemke, in den vergangenen Wochen war es nach außen hin recht ruhig beim FC Energie Cottbus. Intern jedoch wurde viel und intensiv gearbeitet. Gemeinsam mit Ihren Mitstreitern in den Gremien haben Sie zwingend notwendige Dinge auf den Weg gebracht und diese in einem umfangreichen Präsidiumsinterview nun auch öffentlich dargestellt. Ein Pensum, das sicher viel Kraft und vor allem Zeit gekostet hat?

Das kann, ja muss man sogar so sagen. Aber wir haben ein Ziel und tun all das, was nötig ist, um unseren Club nachhaltig aufstellen und erfolgreich sanieren zu können. Für alle Gremienmitglieder hat das in den zurückliegenden Wochen viele persönliche Entbehrungen bedeutet, da diese zwar ehrenamtliche Tätigkeit gefühlt ein „Fulltime-Job“ oder sogar ein stückweit mehr ist. Wenn man allerdings betrachtet, was wir gemeinsam in dieser Zeit schon erreicht haben, dann ist es das allemal wert. Auch wenn es perspektivisch natürlich kein Dauerzustand sein kann und soll. Umso mehr ist es mir ein großes Anliegen mich persönlich für die tolle Zusammenarbeit bei Hagen Ridzkowski und Lemmi zu bedanken, die alles was sie können einbringen und eine unglaubliche Unterstützung sind. Auch die Zusammenarbeit mit dem Verwaltungsrat, dessen Mitglieder sich jede Woche in unseren gemeinsamen Sitzungen aktiv einbringen, ist schlichtweg großartig und aller Ehren wert. Zudem bekommen wir vom Ehrenrat, unseren Mitarbeiter*innen, von Sponsoren, Fans und Mitgliedern viel Zuspruch und Rückhalt. Nur so kann es uns gelingen, die gesteckten Ziele zu erreichen. Vielen Dank dafür!