11.09.2019 10:19 | langjährige Kooperation zwischen Frankfurt/Oder und Cottbus

Partnerschaft trägt Früchte

Der 1. FC Frankfurt/Oder und der FC Energie Cottbus arbeiten seit mehreren Jahren im Bereich der Nachwuchsarbeit eng zusammen. Fortwährendes Ziel ist es junge und talentierte Spieler parallel an zwei Standorten mit Eliteschulen des Fußballs auszubilden und auf dem Weg vom Talent zum Profi zu begleiten.

Bereits seit mehr als zehn Jahren gibt es zwischen den Vereinen aus Frankfurt/Oder und Cottbus im Rahmen des Verbundsystems seitens des Fußball-Landesverbandes Brandenburg eine enge und intensive Kooperation. Im Vorfeld zur Aufnahme von Sportschülern der 7. Klasse sichten die Verantwortlichen des Fußball-Landesverbandes zahlreiche talentierte Nachwuchskicker aus ganz Brandenburg. In der Regel werden die als „Top 15“ eingeschätzten Spieler von der Lausitzer Sportschule in Cottbus aufgenommen, die weiteren Top-Spieler in Frankfurt/Oder fußballerisch entwickelt. Dank der ebenfalls großartigen und fachlich kompetenten Ausbildung am Standort Frankfurt/Oder wechseln in der Folge im Durchschnitt etwa vier bis fünf Spieler pro Jahr von der Oder in die Lausitz.

Wie zielführend das System ausgelegt ist zeigt sich aktuell mehr als deutlich im aktuellen Team des FC Energie. So sind es beispielsweise Spieler wie Tobias Eisenhuth, Adrian Jarosch, Danilo Martschinkowski und Keeper Julian Simon, die über den sogenannten „zweiten Weg“ aus Frankfurt/Oder in das Nachwuchsleistungszentrum nach Cottbus kamen und nun in der ersten Mannschaft des FC Energie Fuß fassen wollen. Aktuell sind sie alle noch für die A-Junioren des FC Energie spielberechtigt. „Wir können uns glücklich schätzen, dass wir solch einen zuverlässigen und fachlich kompetenten Partner in Frankfurt/Oder haben. Durch diese Zusammenarbeit gelingt es uns auch Spieler zum FC Energie zu holen, die erst später den größten Schritt in ihrer fußballerischen Entwicklung machen“, sagt FCE-Nachwuchsleiter Sebastian König. 

Insbesondere der erst 17-jährige Tobias Eisenhuth nutzte im Rahmen der Vorbereitung auf die Regionalliga-Saison 2019/2020 die Gunst der Stunde sich bei Cheftrainer Claus-Dieter Wollitz in den Fokus zu spielen. Der Lohn dafür waren bisher sechs Einsätze in der Regionalliga Nordost, zwei im AOK-Landepokal Brandenburg und volle 90 Minuten im DFB-Pokalheimspiel gegen den FC Bayern München.   

Matthias König, Nachwuchsleiter am Standort Frankfurt/Oder schätzt die Zusammenarbeit zwischen Frankfurt und Cottbus sehr: „Wir beobachten den Werdegang der Spieler, die aus Frankfurt nach Cottbus gehen natürlich genau. Vor allem das, was Tobias Eisenhuth bisher in dieser Saison gezeigt hat,  macht uns sehr stolz. Nicht nur dieses Beispiel zeigt, dass die Zusammenarbeit funktioniert und Früchte trägt. Vor allem der enge Austausch mit den Cottbuser Kollegen im Sinne der Nachwuchsförderung für das Schule-Leistungssport-Verbundsystem macht richtig Spaß.“