AOK-Landespokal
Samstag, 16.11.2019, 14:00 Uhr
Werner-Seelenbinder-Stadion
FSV Luckenwalde
2:1
Energie Cottbus
Schiedsrichter
Felix Burghardt (Premnitz)
Assistenten
Daniel Köppen
Justin Weigt
Zuschauer
2.000

FC Energie stolpert in Luckenwalde

Der FC Energie hatte mit dem Tabellenführer der NOFV-Oberliga ein schweres Los im Viertelfinale des AOK-Landespokals gezogen. Zudem fielen im Team von Claus-Dieter Wollitz gleich drei weitere Leistungsträger aus. Tobias Hasse, Robert Müller und Niclas Erlbeck mussten passen. Jonas Zickert rückte in die Innenverteidigung, Niklas Geisler und Damir Bektic ins zentrale Mittelfeld und Ben Meyer sowie Axel Borgmann bildeten das Außenverteidiger-Paar. Zudem stand Toni Stahl wieder im Tor.

Das Spiel begann wie erwartet. Der FC Energie hatte mehr Ballbesitz und mit Berkan Taz und Moritz Broschinski die ersten Halbchancen. Auf Seiten der Hauherren ging viel über lange Bälle und Zweikampfhärte. Doch dann der Schock für die Cottbuser Mannschaft, als Jonas Zickert am eigenen Strafraum den Ball nicht geklärt bekam und dabei wegrutschte, ging der Ball verloren und landete anschließend beim früheren Cottbuser Gottschick, der problemlos einschieben konnte. Der frühe Rückstand (13.) für die Gäste. Die FCE-Kicker mühten sich, doch wirklich zielstrebig wirkte das bis dato nicht. Die beste Möglichkeit war ein Kopfball von Moritz Broschinski, der knapp über das FSV-Tor ging (27.). Nach einer Standardsituation kam Francisco mit dem Kopf an den Ball und bugsierte das Leder knapp am Pfosten vorbei (30.) und hätte somit gar auf 2:0 erhöhen können. Bis zur Pause passierte nichts mehr, denn die Zuspiele in die Spitze waren auf Cottbuser Seite meist zu ungenau und es fehlte stets der letzte Tick.

Das musste sich im zweiten Spielabschnitt ändern und so stellte Cheftrainer Claus-Dieter Wollitz das System auf 4-1-4-1 um. Doch diese Intention fruchtete kaum, denn die Hausherren konnten bereits nach fünf Minuten auf 2:0 erhöhen und setzten den Favoriten nun noch mehr unter Druck. Der FC Energie wechselte doppelt und brachte Orhan Yildirim und Abdulkadir Beyazit für Moritz Broschinski und Niklas Geisler in die Partie (55.). Die beiden „Neuen“ sorgten in der Tat für mehr Bewegung in der Cottbuser Offensivabteilung - den Anschlusstreffer allerdings erzielte der Kapitän. Berkan Taz brachte einen Freistoß von der Außenlinie in den Strafraum, wo Dimitar Rangelov richtig stand und den Ball volley aus der Luft zum 1:2 (63.) ins Tor beförderte. Der FC Energie war zurück im Spiel, verpasste aber den Moment zuzupacken, um noch etwas möglich zu machen.

Es blieb beim 1:2 aus Cottbuser Sicht und so musste am Ende konstatiert werden, dass der Sieg für den FSV Luckenwalde verdient war und der FC Energie folglich aus dem AOK-Landespokal Brandenburg ausgeschieden ist.

Startaufstellung
FSV Luckenwalde
TW 30 Nikolas Tix
AW 4 Edgar Budde
AW 31 Tobias Francisco
AW 6 Marcel Hadel
AW 21 Lucas Vierling
AW 27 Aaron Bogdan
MI 11 Nils Gottschick
MI 8 Daniel Becker
MI 10 Pascal Borowski
MI 18 Christian Flath
ST 14 Frank Rohde
Trainer: Jan Kistenmacher
FC Energie Cottbus
TW 31 Toni Stahl
AW 20 Axel Borgmann
MI 6 Jonas Zickert
AW 24 Jan Koch
AW 17 Ben Meyer
ST 33 Moritz Broschinski
MI 19 Niklas Geisler
MI 26 Damir Bektic
ST 23 Felix Brügmann
MI 13 Berkan Taz
ST 8 Dimitar Rangelov
Trainer: Claus-Dieter Wollitz
Auswechselbank
FSV Luckenwalde
TW 16 Konstantin Filatow
AW 20 Jonas Arnold
ST 17 Tobias Göth
ST 9 Martin Kemter
ST 25 Tim Göth
ST 7 Clemens Koplin
ST 28 José Raimundo da Silva Magalhae
FC Energie Cottbus
TW 30 Lennart Moser
AW 3 Marcel Hoppe
MI 27 Orhan Yildirim
MI 34 Colin Raak
ST 7 Abdulkadir Beyazit
Nils Gottschick (Rechtsschuss)
13
Christian Flath (Kopfball, Moritz Broschinksi)
50
55
Orhan Yildirim
Moritz Broschinski
55
Abdulkadir Beyazit
Niklas Geisler
José Raimundo da Silva Magalhae
Nils Gottschick
56
. Tobias Francisco
62
63
Dimitar Rangelov (Rechtsschuss, Berkan Taz)
. Pascal Borowski
72
78
Colin Raak
Ben Meyer
Jonas Arnold
Daniel Becker
87